Wir fordern: Lasst uns nicht im Regen stehen!
Mit den sprichwörtlichen Pauken und Trompeten kamen wir der Aufforderung der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen nach und nahmen am 7. Juni an dem Protesttag vor dem Magdeburger Landtag teil. Die Werkstätten der Lebenshilfe Ostfalen stehen für Leistung und Qualität. Da wir auch in Zukunft gute Arbeit leisten wollen, ist es wichtig, dass die Sozialagentur als unser Kostenträger, faire Löhne für die Fachkräfte garantiert und zudem in eine angemessene Bildung für behinderte Menschen investiert.
Gemeinsam mit hunderten Gleichgesinnten anderer Einrichtungen aus Sachsen- Anhalt und stellvertretend für 380 behinderte Beschäftigte und 58 Fachkräfte in den Werkstätten der Lebenshilfe Ostfalen, protestierten an diesem Tag 50 Beschäftigte vor dem Landtag in Magdeburg.
Mit selbstgestalteten Bannern machten wir auf uns aufmerksam und forderten die Verantwortlichen auf: „Wir wollen Inklusion - ihr wollt nur sparen!" und „Lasst uns nicht im Regen stehen!". Weiterhin erhielten wir die Gelegenheit, unsere Einrichtung und ein Produkt unserer fünf Werkstätten vor einem großen Publikum vorzustellen. Thoralf Wesemeyer, seit 18 Jahren bei der Lebenshilfe Ostfalen beschäftigt, berichtete von seiner Arbeit im Bereich der Holzmöbelherstellung und stellte den Bau eines Bürorollcontainers vor. Dieses Produkt wird bei uns in großen Stückzahlen hergestellt und ist mit Sicherheit in vielen Büros des Landes Sachsen Anhalt und darüber hinaus im Gebrauch.
Wir wünschen uns sehr, dass unser Einsatz Wirkung zeigt und wir auch in Zukunft unseren gesetzlichen Auftrag von Bildung und beruflicher Rehabilitation sicherstellen können.