Frühförderung

Seit 1995 betreibt die Lebenshilfe Ostfalen eine Frühförderstelle im gesamten Landkreis Börde. Das Team der Frühförderung setzt sich unter anderem aus Heilpädagogen und Ergotherapeuten zusammen, sowie dem psychologischen Dienst, der die Arbeit ergänzt.

Um die Arbeit so effektiv wie möglich zu gestalten, arbeitet die Frühförderung eng mit anderen Diensten und Einrichtungen zusammen, wie z.B. niedergelassenen Ärzten, Fachärzten, sozialpädiatrischen Zentren, Kinderkliniken sowie den Fachdiensten des Landkreises.

Personenkreis

Die Frühförderung wendet sich an Familien mit Kindern von der Geburt bis zur Einschulung, unabhängig von Art und Schwere der Beeinträchtigung. Darunter sind unter anderem zu verstehen:

  • Entwicklungsauffällige, -verzögerte oder gefährdete Kinder (z. B. Frühgeburten)
  • sogenannte Risiko-Kinder, die aufgrund verschiedener Ursachen  (Geburtsschäden, Komplikationen während der Schwangerschaft) gefährdet erscheinen
  • stark verhaltensauffällige Kinder
  • körperbehinderte Kinder
  • sprachbehinderte Kinder
  • hörbehinderte und gehörlose Kinder
  • sehbehinderte und blinde Kinder
  • Kinder mit Krampfleiden
  • Kinder mit autistischen Verhaltensweisen
  • schwer mehrfachbehinderte Kinder

Pädagogische Frühförderung

Die Frühförderung der Lebenshilfe Ostfalen bietet Familien, deren Kinder in ihrer körperlichen, kognitiven, sprachlichen, emotionalen sowie sozialen Entwicklung eingeschränkt sind, Unterstützung an.

Ziel unserer Arbeit ist es, Kindern zur größtmöglichen Entfaltung ihrer persönlichen Fähigkeiten und zur Selbständigkeit zu verhelfen. Auch die Förderung von Kindern mit Entwicklungsrisiken ist eine wichtiges Anliegen, um Entwicklungsrückständen ganzheitlich entgegenzuwirken.

Durch das mobile Angebot kann sich die Frühförderung an der Lebenswelt des Kindes orientieren und besonders familiennah arbeiten. Die Maßnahme findet bis zu zweimal wöchentlich statt. Je nach Bedarf ambulant in der Frühförderstelle, in der Kindereinrichtung oder im häuslichen Rahmen.

Aufgaben der Frühförderung

Zum Auftrag der Frühförderung gehört, die Kinder auf ihrem Entwicklungsweg zu begleiten, so dass sie ihre Anlagen und Fähigkeiten optimal entfalten und so in ihrer jeweils angemessenen Form am Leben in der Gemeinschaft teilnehmen können.

Die Eltern- und Familienberatung hat in der Frühförderung ihren besonderen Stellenwert. Eltern erhalten Hilfestellungen zum Umgang mit Ihren Kindern in ihrer jeweiligen Lebenssituation.

Aufnahmeverfahren

Kostenübernahme

Frühförderung ist für die Familien kostenfrei und wird vom örtlichen Sozialamt / Jugendamt auf Grundlage des SGB IIX, SGB XII und SGB VII finanziert.

Angebote für Eltern

Ist ein erster Kontakt zu den Eltern hergestellt, werden diese im Gespräch ausführlich über die Angebote und Möglichkeiten der Frühförderung informiert. Neben der Anamnese und der Beobachtung des Kindes werden die Wünsche und Bedürfnisse der Eltern erfasst.

Gleichzeitig kann die Beratung auch in persönlichen familiären und sozialen Angelegenheiten erfolgen und bietet dadurch praktische Unterstützung und Entlastung, sowie Stabilisierung im Zusammenleben mit ihren Kindern.

Angebote für Kinder

Die Frühförderung arbeitet kindzentriert und bedürfnisorientiert. Um das Kind ganzheitlich zu unterstützen werden der individuelle Entwicklungsstand und die Förderbedürfnisse berücksichtigt.

Die Mitarbeiter greifen auf ein breitgefächertes Methodenangebot zurück und nutzen therapeutische Hilfsmittel.

Zu den Methoden gehören unter anderem:

  • basale Stimulationen
  • sensomotorische Übungsbehandlung
  • motorisch-funktionelle Förderung
  • Wahrnehmungsförderung
  • Sprachanbahnung / Sprachförderung
  • heilpädagogische Übungsbehandlung / Spieltherapie
  • Förderung von Sozialentwicklung und Selbständigkeit

In regelmäßigen Abständen erfolgt eine Kontrolle der bisherigen Arbeit in Form von Beobachtungen und Berichten zum jetzigen Entwicklungsstand, sowie Hinterfragen der bisher angewandten Methoden. Nach der Reflexion erfolgt die Fortsetzung des Förderkonzepts mit eventuellen Umstellungen und Änderungen, neuen Schwerpunkten oder Fortführung des vorhandenen Planes.

Unser Team für den Bereich Frühförderung

Das Team der Frühförderung setzt sich unter anderem aus Heilpädagogen und Ergotherapeuten zusammen, sowie dem psychologischen Dienst, der die Arbeit ergänzt. Um die Arbeit so effektiv wie möglich zu gestalten, arbeitet die Frühförderstelle eng mit anderen Diensten und Einrichtungen zusammen, wie z.B. niedergelassenen Ärzten, Fachärzten, sozialpädiatrischen Zentren, Kinderkliniken, Gesundheits-, Sozial- und Jugendämtern.

Unsere Mitarbeiterinnen (von links oben):

  • Annette Müller-Lischka
  • Stefanie Richter
  • Bianca Petzold
  • Djamila Sauerhering
  • Nadine Strien
  • Annika Schimmel
  • Corinna Belling

Hereinspaziert…

Steckbrief

Ihre Ansprechpartnerin:

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Annette Müller-Lischka (Einrichtungsleitung)
03904 – 72434019
03904 – 7243400
a.mueller-lischka@lebenshilfe-ostfalen.de

Anschrift
Kirchstraße 12A
39340 Haldensleben

Kinder: 87 (Stand: März 2016)
Alter: 0 Jahre – Schuleintritt

Der Umbau und die Ausstattung der Frühförder- und Beratungsstelle in der Kirchstraße 12a in Haldensleben wurde finanziell von Aktion Mensch unterstützt.